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Er verbietet Prostitution "an bestimmten Orten", also etwa in so genannten Sperrbezirken.

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Corona: vermehrt illegale prostitution nach bordell-schließungen

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Viele Prostituierte sind wegen der Corona-Krise auf Hotelzimmer und Apartments ausgewichen. München - Zu viel Körperkontakt — und das in Zeiten von Maskenpflicht und Mindestabstand: Die Sexarbeit war während der Corona-Pandemie eine der Branchen, die am stärksten von den Einschränkungen betroffen war. Monatelang waren Bordelle und andere Etablissements geschlossen, die meisten Prostituierten standen plötzlich ohne Job da.

Viele von ihnen arbeiteten dennoch weiter, im Verborgenen. Illegal in Hotelzimmern oder Privatwohnungenum sich ihren Lebensunterhalt weiterhin finanzieren zu können. Auch die Münchner Polizei bekam es seit Ausbruch der Pandemie im März vermehrt mit Fällen von illegaler Prostitution zu tun. Die illegale Prostitution ergab sich in der Folge einerseits durch die Nichtbeachtung des geltenden Sperrbezirks in Münchenandererseits logischerweise durch die Missachtung der Corona-Regeln.

Und auch jetzt, wo die Bordelle mittlerweile wieder geöffnet haben, arbeiten viele Prostituierte weiterhin im illegalen Bereich — in München vor allem innerhalb des Sperrbezirks. Der Trend geht steil nach oben.

Im Jahr waren es bis Ende Juli sogar Verfahren, wie die Staatsanwaltschaft München I auf AZ-Nachfrage mitteilte. Die Verfahren wegen Zwangsprostitution, Menschenhandel und Zuhälterei sind in den genannten Zahlen nicht mitgerechnet. In diesen Fällen blieb die Verfahrensanzahl im Laufe der letzten Jahre ungefähr gleich oder sank sogar.

Die Prostituierten können im Falle der illegalen Ausübung nur belangt werden, wenn sie zuvor nachweislich über die Sperrbezirksregelungen aufgeklärt wurden. Wird dann dennoch eine Prostitutionsausübung innerhalb des Sperrbezirks festgestellt, liegt zunächst eine Ordnungswidrigkeit vor.

Laut Polizei ist dann ein Betrag im mittleren dreistelligen Bereich fällig. Bei weiteren Wiederholungsfällen liegt eine Straftat vor, die mitunter Geldstrafen im vierstellen Bereich und sogar Freiheitsstrafen zur Folge haben kann. Sexarbeit im Verborgenen gibt es schon länger.

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Startseite München Trotz offener Bordelle: Illegale Sexarbeit bleibt ein Problem in München. Mittlerweile sind die Bordelle wieder offen, das Problem der illegalen Prostitution besteht jedoch weiterhin.

Auch in München. Oktober - Uhr Michael Schleicher Nicht merken X Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.

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